Achtung, Achtung: Der Knödel-Insider packt aus! Timo Burger, Geschäftsführung Burgis, berichtet über finnische Fake-Knödel, den Papst und das wahre Knödel-Glück. Erfahre, wer ihm einen ganz besonderen Knödel serviert hat und was er machen würde, wenn er nicht schon als Bub mit der Oma Knödel gedreht hätte – obwohl dieser Beruf eigentlich auch etwas mit Knödeln zu tun hat.

Meine erste Knödel-Erinnerung …

Der sonntägliche Schweinebraten bei meiner Oma. Ich half immer mit, das Weißbrot zu würfeln und in Butter anzurösten. Die Brotwürfelfüllung hatte einen besonders feinen Geschmack und machte aus Burgis Knödel schon damals etwas Besonderes.

Der außergewöhnlichste Knödel, den ich jemals gegessen habe, bestand aus …

Knödelpulver mit Rosinen. Dieser wurde in einer bayerischen Wirtschaft bei den Finnischen Wochen als finnische Spezialität angeboten. Zufälligerweise war ich in finnischer Begleitung und erfuhr, dass es in ganz Finnland keine Knödel gibt und er so etwas noch nie gesehen hat. Der Finne hat sich fast totgelacht über diese Knödel.

Knödel machen glücklich, weil …

sie immer einen Sonntagsmoment verkörpern und an die Kindheit erinnern. Außerdem ist die Kombination aus der weichen Konsistenz und dem herzhaften Geschmack sehr harmonisch – kurz gesagt: Knödel schmecken super, und Genuss macht glücklich.

Wenn ich kein Knödel-Insider wäre, dann …

wäre ich gerne Wiesnwirt. Weil ich als „Wirtsbua“ schon auch gerne Wirt geworden wäre und das Höchste, was ein Wirt werden kann, eben Wiesnwirt ist. So versuche ich eben als Lebensmittelhersteller, die Menschen mit Knödeln glücklich zu machen.

Knödel-Insider Timo Burger auf dem Oktoberfest

Mein exotischstes Knödel-Insider-Erlebnis waren …

Trüffel- und Steinpilzknödel. Erfunden, gekocht und exklusiv serviert von Wiesnküchendirektor Andreas Geitl. Genossen habe ich diese außergewöhnlich guten Knödel gemeinsam mit meiner Cousine im Paulaner-Festzelt auf der Wiesn, exklusiv serviert vom Wiesnkoch.

Ich würde sehr gerne mal einen Knödel essen mit …

Papst Franziskus. Für mich ein absolutes Vorbild für Bescheidenheit, Demut und Menschlichkeit. Der Knödel als bescheidenes Gericht würde ihm bestimmt gut gefallen. Er soll ein guter Koch sein und hätte bestimmt ein ganz spezielles Wissen über den Knödel und eine ganz spezielle Sichtweise auf den Knödel.

2018 wird ein besonders knödeliges Jahr, weil …

wir ab dem Sommer unsere Knödelteige und Knödel im neuen Werk in unserer Heimat Neumarkt produzieren. Dies wird der sechste Produktionsstandort von innerhalb fast 50 Jahren. Erstmals in einem Neubau, der von Beginn an als ausschließliche Knödelproduktion konzipiert wurde. Dementsprechend konnten wir unser gesamtes Wissen und Know-how in eine moderne, zeitgemäße Lebensmittelproduktion stecken und können es kaum erwarten, in den Kartoffelweg 1 zu ziehen.