Burgis ist der bayerische Knödelspezialist, das ist bekannt. Doch hier geht es jetzt um überraschende Fakten und ein paar Anekdoten aus der Welt des Familienunternehmens.

Fakt eins: Dahoam im Kartoffelweg.

Den Neubau von Burgis findest du unter der Adresse Kartoffelweg 1. Das kann kein Zufall sein! Oder doch? Nein, es ist kein Zufall, denn bei der Planung des neues Gewerbegebiets Stauf Süd II konnten der Stadt Straßennamen unterbreitet werden. Da die regionale Kartoffel der Hauptrohstoff für unsere Knödel ist, haben wir „Kartoffelweg“ vorgeschlagen und uns riesig gefreut, dass wir nun unter dieser Adresse zu finden sind.

Fakt zwei: Urspung mit Waldfrüchten.

Bevor die Erfolgsgeschichte von Burgis mit Knödeln ins Rollen kam, stand die Konservierung von Waldfrüchten auf dem Produktionsplan. Wolfgang Weiß, der Ururgroßvater der heutigen Burgis Geschäftsführung, konservierte ab 1929 Waldfrüchte, Gurken, Sellerie und Spargel in Nabburg. Gemeinsam mit den Söhnen Ludwig und Wolfgang jun. wurde die Wolfgang Weiß Waldfrucht Konserven KG in Nabburg/Oberpfalz bis 1956 fortgeführt. Seither beschäftigt sich die Familie mit der Produktion und dem Vertrieb von Convenience-Produkten.

Fakt drei: Cousine und Cousin an der Spitze.

Christina Dietmayr und Timo Burger leiten gemeinsam als Doppelspitze die Geschicke des Familienunternehmens Burgis. Sie sind Cousine und Cousin. 2010 übernahmen sie gemeinsam die Verantwortung für das Unternehmen von ihren Vätern. Christina Dietmayr ist für den kaufmännischen Bereich, Personal, Produktion und Technik verantwortlich. Timo Burger managt Vertrieb, Marketing und Logistik. Sie ergänzen sich optimal, da jeder seine Stärken hat, die sie bzw. er für das Unternehmen einbringt.

Fakt vier: Produktionsnostalgie mit Wäscheschleudern.

Im heutigen Burgis Neubau glänzt eine Produktion auf dem neuesten technischen Standard mit ausgefeilter Energieeffizienz. Zu Beginn der Firmengeschichte sah dies jedoch ganz anders aus. In Miele-Wäscheschleudern und Metzgereimaschinen wurde 1971 zum ersten Mal „Burgis roher Kloßteig – tiefgekühlt“ in Burggriesbach fabriziert. Mit einfachsten Mitteln wusste man sich damals also zu helfen – heute natürlich undenkbar.

Fakt fünf: Knödel essen mit dem Papst.

Mit welcher berühmten Persöhnlichkeit würdest du gerne mal einen leckeren Burgis Knödel verspeisen? Timo Burger würde sich sehr gerne mit Papst Franziskus an einen Tisch setzen. Er ist für den Burgis Geschäftsführer ein absolutes Vorbild für Bescheidenheit, Demut und Menschlichkeit. „Der Knödel als bescheidenes Gericht würde ihm bestimmt gut gefallen“, ist sich Timo Burger sicher. Zudem soll der Papst auch ein guter Koch sein.

Fakt sechs: Knödelliebe pur.

Seit letztem Jahr hat das Burgis Logo nicht nur eine andere Optik bekommen, auch ein neuer Leitspruch ist nun sichtbar: Knödelliebe. Burgis spezialisiert sich und produziert ab jetzt ausschließlich Kloßteige und Knödel. Früher waren allerlei andere Produkte im Portfolio, heute ist die spitze Positionierung da. Knödelliebe bringt auf den Punkt, wofür Burgis steht und was von allen Mitarbeitern gelebt wird.

Fakt sieben: Ehrlich regional.

Der Knödelspezialist setzt auf nachhaltig angebaute Rohstoffe aus der heimischen Landwirtschaft. Die langjährigen Partnerlandwirte bauen die Kartoffeln für Burgis Knödel und Kloßteig im Umkreis von maximal 80 km an. Brief und Siegel gibt’s dafür vom Bayerischen Staatsministerium und von der Auszeichnung „Geprüfte Qualität – Bayern“. Denn bei Burgis gibt es bei der Qualität keine Kompromisse, und das leben auch die Landwirte. Auf diese Zusammenarbeit ist der Knödelspezialist sehr stolz.