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Knödelgröstl

Knödel vom Vortag lecker verwerten


Wir wissen, das passiert nicht häufig. Aber vielleicht sind beim letzten Mittag- oder Abendessen doch mal Knödel übrig geblieben? Dann haben wir hier genau das Richtige für euch. Wir präsentieren euch fünf Möglichkeiten, wie ihr eure alten Knödel verwerten könnt, statt sie wegzuschmeißen.

Knödel verwerten – Der Klassiker: Knödel-Gröstl


Das typische Pfannengericht aus dem Süden Deutschlands lässt sich ganz leicht zubereiten. Die Knödel vom Vortag je nach Belieben in kleine Stücke oder Scheiben schneiden. Zwiebeln und Speck in Öl oder Butter anbraten und die geschnittenen Knödel hinzugeben. Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen, mit in die Pfanne geben, stocken lassen und gelegentlich umrühren. Etwas geriebenen Käse drüber, und schon können die Gröstl serviert werden. Für eine vegetarische Variante könnt ihr den Speck einfach weglassen und stattdessen zum Beispiel getrocknete Tomaten verwenden.

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Bayern meets Italien: Knödel-Piccata


Was Besseres kann es doch nicht geben: eine Liaison zwischen Bayern und Italien. Knödel verwerten mal anders. Für die bayerische Variante von Piccata, die im Original eine dünne Fleischscheibe mit Parmesanhülle ist, werden einfach die übrig gebliebenen Knödel in circa ein Zentimeter dicke Scheiben geschnitten und in Mehl gewendet. Würziger, fein geriebener Käse mit Eiern und Gewürzen wie Salz, Pfeffer und Chili oder italienischen Kräutern vermengen. Die Knödelscheiben durch das Gemisch ziehen und vorsichtig in schäumender Butter braten. Dazu könnt ihr beispielsweise einen leckeren Salat mit Rucola reichen. Der bayerische TV-Koch Andreas Geitl erklärt euch dies übrigens auch sehr anschaulich und Schritt für Schritt in unserem Video:

Knödelino Waffeltorte mit Avocado

Heißes Eisen: Knödel-Waffeln


Habt ihr schon mal probiert, die Knödel einfach in einem Waffeleisen zuzubereiten? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit! Knödel aufs gefettete Eisen legen, Deckel zu, kurz warten und anschließend genießen. Ihr seht, Knödel-Waffeln gehen super schnell, und das Beste daran: Jeder kann seine Waffel so belegen, wie es ihm beliebt. Ob pikant, süß oder sauer, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Glühweinknödelinos

Süßer Abschluss: Knödel in Glühwein


Zum Abschluss darf natürlich etwas Süßes nicht fehlen. Zwei Gerichte haben wir für euch im Gepäck. Ganz einfach und schnell kommt wieder das erste daher. Schneidet die Knödel, die ihr verwerten wollt, wieder klein oder in Scheiben und bratet diese in schäumender Butter an. Zucker und Zimt oben drüber streuen und servieren. Unser zweites Gericht ist vor allem etwas für die kalten Monate. Hierfür müsst ihr Zucker in einen Topf geben und zu Karamell schmelzen lassen. Das Karamell mit Glühwein ablöschen. Anschließend Zucker sowie eine Zimtstange, Sternanis und einen Teelöffel Glühweingewürz hinzugeben und verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun die Knödelreste, klein geschnitten oder in Scheiben, in den Glühwein geben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Flüssigkeit schön bindet. Währenddessen in einer kleinen Pfanne Mandelplättchen leicht trocken anrösten. Die Glühweinknödel auf einen Teller geben und mit Mandeln und Puderzucker garnieren. Das Rezept funktioniert übrigens auch super mit unseren Knödelinos.

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