Wenn sich ein Familienmitglied vegan ernährt, kann dies den Gastgeber an Weihnachten schon mal ins Schwitzen bringen. Folgend haben wir hilfreiche Tipps für ein veganes Weihnachtsmenü zusammengestellt, bei dem traditionelle Rezepte nur leicht abgewandelt werden. So hält sich der Mehraufwand in Grenzen und die ganze Familie kann genießen – ob mit oder ohne tierische Produkte.

Veganes Weihnachtsessen: Kompromisse, die allen schmecken

Wer sich für die vegane Lebensweise entscheidet, ist es meist gewohnt, bei Feiern oft nur mit Gemüse und Kartoffeln abgespeist zu werden. Mit Genuss und festlicher Stimmung hat das wenig zu tun. Dabei ist es gar nicht so schwierig, beliebte Festtagsgerichte abzuwandeln und damit ein veganes Weihnachtsessen zu zaubern. Wer nach Rezepten kocht, der kann dem veganen Familienmitglied diese für einen kleinen Check-up vor dem Fest zukommen lassen. In der Regel kennen sie sich sehr gut aus, identifizieren leicht Zutaten tierischen Ursprungs und kennen pflanzliche Alternativen. So kann man sich im Vorfeld schon gut abstimmen.

Veganes Weihnachtsessen: Tipps für die Vorspeise

Eine klare Suppe ist ein Klassiker für die Vorspeise beim Weihnachtsmenü. Hier ist Rinder- oder Hühnerbrühe oft die Basis, was für die vegane Ernährung nicht infrage kommt und natürlich auch für Fleischstückchen und Eierstich gilt. Wenn Gemüsebrühe verwendet wird und die Suppeneinlage aus (eifreien) Nudeln und Gemüse besteht, dann können alle Personen mitessen. Soll es eine cremige Suppe geben, dann kann ohne großen Aufwand die Sahne durch eine pflanzliche Alternative, z.B. aus Soja, ersetzt werden. Bei euch gibt es Salat zur Vorspeise? Auch hier gibt’s kleine Dinge zu beachten, damit es ein veganes Weihnachtsessen wird. Offensichtlich sind ja Speckwürfel, Ei oder Käsestückchen. Erst auf den zweiten Blick sieht man meist die in Butter angebratenen Croûtons oder den Honig im Dressing. Alternativ lassen sich die Croûtons auch in Pflanzenöl bräunen und das Dressing mit Agavendicksaft oder Haushaltszucker süßen.

Veganes Weihnachtsessen: Knödel zur Hauptsache machen

Wenn man an veganes Weihnachtsessen denkt, dann scheint die Hauptspeise die größte Herausforderung zu sein. Ob Wild, Geflügel oder Braten – die tierische Komponente dominiert meist das Festessen. Wer den Fokus aber auf die Beilagen legt, der entdeckt dort rundes Potenzial und zwar bei den Knödeln. Viele unserer Knödelspezialitäten sind vegan und tragen einen entsprechenden Schriftzug.
Vegane Produkte aus dem Burgis Sortiment:

Mit Knödeln in der Hauptrolle lassen sich wunderbar vegane, weihnachtliche Rezepte kochen, bei denen niemand Fleisch vermisst. Vegane Knödel mit Räuchertofu in Champignon-Rahm-Soße sind ein Beispiel dafür. Wer seinem veganen Gast eine pflanzliche Fleischalternative servieren möchte und auch etwas mehr Aufwand nicht scheut, dem empfehlen wir einen Nussbraten oder Seitanbraten.

Veganes Weihnachtsessen: Süßes, Pflanzliches zum Abschluss

Bei Desserts auf Milchbasis wie Puddings, Cremes, Mousse oder Sahneeis müssen Veganer leider passen. Wenn man den Arbeitsaufwand gering halten möchte, dann kann man auf pflanzliche Alternativen in vielen Geschmacksvarianten zurückgreifen, die es in jedem Supermarkt gibt. Sie sind meist prominent mit dem Vegan-Siegel gekennzeichnet. Nimmt man sie als Basis und garniert sie mit frischen Früchten und weihnachtlichen Gewürzen, entsteht auch für den Veganer ein leckeres Dessert.
Auch in diesem Bereich gibt es kleine Fallstricke wie z.B. Gelatine, Honig oder Ei, die man beim Kochen eines veganen Weihnachtsessens im Blick haben sollte.
Mit unserem Rezept für Rote Grütze mit Knödelinos® im Nussmantel werden alle Familienmitglieder glücklich. Die kleinsten Burgis Knödel, die Knödelinos ®, sind von Haus aus vegan und lassen sich toll als süßer Nachtisch zubereiten. Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, zu veganem Kirschsaft und veganer Butter zu greifen.
Viele weitere vegane Festtagsessen findet ihr auf unserem Pinterest Board „Veganes Weihnachtsessen“.