Neigen sich die Sommerferien dem Ende zu, bedeutet das, dass die Schule bald wieder beginnt. Den Anfang unter unseren 16 Bundesländern machen Rheinland-Pfalz und das Saarland Anfang August, Bayern und Baden-Württemberg hingegen sind die letzten beiden Bundesländer, in denen die Schule Anfang/Mitte September wieder startet. Für viele Kinder beginnt mit der Einschulung zu diesem Zeitpunkt auch die spannende erste Klasse, die viele Neuerungen bringt. Zum Schulanfang hat Christina Dietmayr, die gemeinsam mit ihrem Cousin Timo Burger die Geschäftsführung des Familienunternehmens Burgis bildet, mal erzählt, wie der Schulstart 2017 für ihren Sohn Leonhard war und was ihr in puncto Ernährung bei ihrem Kind wichtig ist.

Schulanfang: Christina Dietmayr mit Sohn

Christina Dietmayr mit ihrem Sohn Leonhard

Liebe Christina, letztes Jahr warst du ja in der Situation, in der sich aktuell viele Eltern befinden – die Einschulung steht bevor. Wie hast du denn den Schultstart deines Sohnes erlebt, und wie sieht es ein Jahr später aus?

Für unseren Sohn und auch uns als Eltern war die Einschulung letztes Jahr ein riesiges Ereignis, auf das wir lange hingefiebert haben. Die Schultasche mit Traktormotiv wurde schon vier Wochen vor dem ersten Schultag gepackt und von unserem Sohn stolz herumgetragen. Eine Schultüte mit kleinen Geschenken gab es natürlich auch zur Einschulung. Und die Kinder haben auf dem Schulhof Ballons mit Wünschen steigen lassen. Alleine Bus zu fahren und die ungewohnte Umgebung und die fremden Leute haben dazu beigetragen, dass Leonhard ein wenig bis zur Eingewöhnung brauchte – also kein Wunder, dass er ab und zu mal zu mir sagte: „Im Kindergarten war’s fei auch schön.“ Mittlerweile gefällt es ihm durchweg super, auch weil er stets gerne etwas Neues dazulernt. Zur Eingewöhnung trug auch mit bei, dass jeder Erstklässler einen Drittklässler als Paten zur Seite gestellt bekommen hat.

Da kamen doch bestimmt Erinnerungen an deinen eigenen ersten Schultag hoch, oder?

Natürlich hat man sich auch daran erinnert, wie aufgeregt man selbst damals war, als unser Sohn eingeschult wurde. Auch an meinem ersten Schultag gab es eine große Schultüte mit Geschenken. Mit meinen Eltern und meiner Oma ging es damals zum Kennenlernen ins Klassenzimmer. Alle Schulkameraden wurden kurz beschnuppert, und dann ging es wieder heim. Anschließend gab es dann mit der ganzen Familie ein gemeinsames Mittagessen.

Mittagessen ist ein gutes Stichwort: Wie ging es bei der Einschulung deines Sohnes nach dem offiziellen Teil weiter?

Danach hat sich die Aufregung gelegt, und es ging mit der Familie zum Mittagessen in ein regionales Gasthaus, wo wir Braten und natürlich Knödel aßen.

Nach einem Jahr gehört die Schule für deinen Sohn ja zum Alltag. Was ist denn sein Lieblingsfach, und wie werden die Aspekte Ernährung und Bewegung in der Grundschule vermittelt, die dir ja sehr am Herzen liegen?

Komischerweise ist das wirklich Deutsch, also Lesen und Schreiben. Rechnen mag Leonhard nicht so gerne, aber es klappt trotzdem gut. Darüber hinaus gibt es Klassenzimmerdienste wie Blumengießen, Pausenobst schneiden usw., woran er auch viel Freude hat. Freitags ist ab 10:00 Uhr immer „Draußentag“ – dann können die Kinder zum Beispiel im Wald spielen und draußen toben. Am Ende des Schultages ist auch immer noch eine Stunde „Spielzeit“, da tobt er sich meistens am Bolzplatz aus. Ansonsten ist er eh gerne zum Spielen draußen und fährt Rad oder reitet und im Winter fährt er gerne Ski.

Wer so aktiv ist, der braucht ja auch viel Energie und muss regelmäßig essen. Wie setzt du eine ausgewogene, aber kindgerechte Ernährung im Alltag um?

Eine ausgewogene Ernährung ist uns sehr wichtig; bei uns gibt es immer eine warme Mahlzeit am Tag. Diese wird von der Oma oder von mir selbst zubereitet. Unser Sohn isst sehr gerne Knödelinos mit gaaaanz viel Soße oder einfach auch mal nur Kartoffeln mit Quark. Gemüse mag er nur roh, nicht gekocht. Es gibt immer Salat oder Gemüse zu den Mahlzeiten und dazwischen Obst. Reiberdatschi mit Apfelmus stehen auch weit oben auf seiner Hitliste der Leibspeisen, und ab und zu darf es auch mal Pizza Margherita sein. Die Schule, auf die unser Sohn geht, plant auch, ein Bio-Mittagessen anzubieten, was uns gut gefällt. Aufgrund der bisher geringen Anmeldungen ist das aber noch nicht zustande gekommen.

Was kommt denn für deinem Sohn in die Pausenbox?

Schulkinder lieben Knödelinos

Schulkinder lieben Knödelinos

Ganz klassisch ein Pausenbrot. Dinkelbrot belegt mit Käse oder auch Gelbwurst, dazu ein Stück Gurke oder Paprika. Bis vor Kurzem durfte das Brot aber nicht belegt werden, d.h., Brot und Belag mussten einzeln verpackt werden … die durften sich nicht einmal berühren. Aber jetzt ist das Gott sei Dank anders. Darüber bin ich richtig froh.

Nach der Schule muss ja meistens schnell etwas Warmes auf den Tisch, was im manchmnal stressigen Alltag nicht immer so einfach ist. Was ist dein Tipp für solche Tage?

Knödelinos, ob als Kartoffel- oder Semmelvariante, sind dafür perfekt. Gerne bereiten wir diese in der Pfanne zu, und ab und zu geht auch mal die süße Variante als Mittagessen.

Das Familienunternehmen Burgis wünscht allen Abc-Schützen und Schülern einen tollen Schulstart nach den Sommerferien. Auf unserem Pinterest-Board findet ihr viele Ideen für tolle erste Schultage und auf dem Blog „Mama im Spagat“ eine hilfreiche Checkliste für die Ausstattung von Erstklässlern.